Unterschied zwischen Debitkarte und Kreditkarte

Unterschied Kreditkarte und Debitkarte, einfach erklärt!

Was sind die Vorteile einer Debit- oder Kreditkarte fürs Unternehmen

Egal ob Sie mit Kredit- oder Debitkarte bezahlen, wenn Sie ohne Geldschein und Münzen zahlen, profitieren Sie von zahlreichen Vorteilen. Zahlungskarten können fürs Bezahlen bei Einzelhändlern vor Ort sowie beim Online Shopping verwendet werden. Darüber hinaus sind Kreditkarten oft weit hinaus über die Landesgrenzen gültig und ermöglichen einfaches Bezahlen und Einkaufen. Ein Ersatzteil fürs Laptop direkt beim Produzenten in England bestellt und bezahlt? Mit Kreditkarten kein Problem! Aber welcher Unterschied existiert zwischen Kreditkarte und Debitkarte und was hat der jeweilige Kartentyp für Vorteile?

Was versteht man unter einer Firmenkreditkarte?

Mittlerweile werden Kreditkarten von unterschiedlichsten Anbietern ausgegeben – neben den klassischen Bankinstituten sind dies inzwischen auch Kreditkartengesellschaften mit eigenen Kartenangeboten. Die bekanntesten Anbieter von Kreditkarten bleiben jedoch weiterhin MasterCard, VISA und American Express. Was alle diese Anbieter gemein haben, ist der Verfügungsrahmen, den sie Kreditkarteninhabern gewähren. Der Verfügungsrahmen richtet sich nach dem Gehalt des Karteninhabers oder der Karteninhaberin. Dieser funktioniert ähnlich wie ein Kurzkredit, mit dem die verzögerte Abrechnung der Kreditkarte ermöglicht wird.

Bei der Kreditkarte handelt es sich um eine Zahlungskarte, die Inhaber und Inhaberinnen zur bargeldlosen Zahlung ermächtigt. Eine „richtige“ Kreditkarte hat dann den Vorteil, dass Umsätze erst verzögert abgerechnet werden. Die Summe aller getätigten Zahlungen und Transaktionen wird entweder auf einmal zum Ende eines Monats fällig oder kann in Raten zurückgezahlt werden.

Was versteht man unter einer Debitkarte für Unternehmen?

Die Girokarte ist sozusagen die große Schwester der ehemaligen EC-Karte und bietet ein ähnliches Funktionspaket. Diese Form der Debitkarte ist in Deutschland noch weit verbreitet. Mit dieser kann im Inland ohne Probleme Bargeld an Bankautomaten abgehoben werden und seit kurzem auch kontaktlos bezahlt werden. Unlängst kann auch bei lokalen Einzelhändlern wie Edeka oder Aldi ergänzend zum Einkauf Bargeld abgehoben werden.

Mehr zur Debitkarte erklären wir hier! 

Die Debitkarte, die wie eben erwähnt häufig noch Girokarte genannt wird, ermöglicht Ihnen als Karteninhaber und Karteninhaberin über das Geld auf ihrem Konto zu verfügen. Bei einer Girokarte wäre dies klassisch das Girokonto. Sie können jedoch auch andere Referenzkonten zur Deckung einer Debitkarte hinterlegen. Haben Sie noch 100 Euro auf dem Girokonto und möchten für 150 Euro einkaufen, geht das nur mit Überziehungszinsen für die 50 Euro Differenz zwischen Kaufsumme und Kontoguthaben. Ihr Kontoguthaben wird direkt und unmittelbar nach einer Transaktion bzw. einem Einkauf belastet.

Welche Unterschiede gibt’s zwischen diesen beiden Kartentypen?

Der wesentliche Unterschied zwischen Kreditkarte und Debitkarte liegt in der Abrechnung beider Kartentypen. Bei der klassischen Kreditkarte werden dem Karteninhaber von der Bank kurze Kredite gewährt. Der Anbieter finanziert Ihre Kreditkartenumsätze vor und listet alle Transaktionen auf der Kreditkartenabrechnung. Eine Abrechnung für die Umsätze, die Sie mit der Kreditkarte durchgeführt haben, erhalten Sie erst später.

Kreditkarten gewähren Kurzkredite fürs Bezahlen

Entsprechend Ihres Verfügungsrahmens können Sie über die Dauer eines Monats zahlreiche Käufe mit der Kreditkarte tätigen. Meist zum Monatsende wird mit der Kreditkartenabrechnung eine Übersicht aller Transaktionen erstellt und Sie bekommen die „Rechnung“ für Ihre Käufe auf Kredit. Diese Summe wird dann meist auf einmal vom hinterlegten Konto eingezogen. Für diese verzögerte Abrechnung verlangen viele Anbieter eine Jahresgebühr, deren Höhe kann zwischen Anbietern stark schwanken.

Bei Debitkarten bestimmt Kontoguthaben das Kartenlimit

Gegensätzlich hierzu werden bei der Debitkarte keine Kredite gewährt und die Abrechnung erfolgt direkt. Sie können nur dann Käufe tätigen, wenn Ihr Guthaben auf dem Girokonto hoch genug ist. Um mit der Debitkarte bezahlen zu können, müssen Sie ausreichend Geld auf dem Konto haben. Ihr Guthaben sollte möglichst den ausgegebenen Betrag decken, da Sie sonst mit hohen Überziehungszinsen rechnen müssen. Bei der Debitkarte bestimmt das Kontoguthaben Ihr Kartenlimit. Möchten Sie beispielsweise einen Mietwagen buchen, geht das bei manchen Anbietern nur mit Kreditkarte. Mit echten Kreditkarten kann die Mietwagenfirma Beträge als Kaution auf Ihrem Konto vormerken und hat so eine Sicherheit, bei Beschädigung oder Unfall mit dem Mietwagen.

Für den Erhalt einer Giro- und Bankkarte, die nach dem Debitkarten-Prinzip funktioniert, müssen Antragsteller weitaus geringere Hürden überwinden als beim Kreditkartenantrag. Für eine Kreditkarte muss der Antragsteller mindestens 18 Jahre alt sein und bei Antragsstellung einen festen Wohnsitz nachweisen können. Teilweise wird auch ein Schufa-Auskunft oder ein Nachweis zur Bonität von den Banken angefordert. Die Girokarte dagegen wird meist direkt mit Kontoeröffnung herausgegeben und ist für viele zugänglich.

Mehr zum Thema | Eine Zahlungskarte, was ist das eigentlich?

Weltweite oder regionale Gültigkeit, was wird gebraucht?

Ein weiterer Unterschied ist der Gültigkeitsraum der Kreditkarte und Debitkarte. Girokarten werden fast nur in Deutschland bzw. in der Europäischen Union akzeptiert. Eine Debitkarte, mit dem Zusatz Visa oder Master Card, gilt möglicherweise weltweit. Sie haben jedoch Einschränkungen bei Autovermietung oder spezifischen Bedingungen im lokalen Einzelhandel vor Ort. Die „richtige“ Kreditkarte ist weltweit gültig und vereinfacht das bargeldlose Bezahlen überall.

Debitkarte ist nicht gleich Kreditkarte!

Debitkarten sind fast immer mit einem Girokonto verbunden und buchen Beträge zeitnah von diesem Konto ab. Als Kreditkarteninhaberin erhalten Sie keinen Kredit von Ihrer Bank und profitieren auch nicht von einer zeitnahen Abbuchung. Sie sollten sich folglich klar über die Anforderungen Ihres Unternehmens im Klaren sein, bevor Sie sich für eine bestimmte geschäftliche Giro-, Debit- oder Kreditkarten entscheiden.

Mit Expensya verwalten Sie Zahlungskarten mühelos

Expensya bietet Ihnen eine neuartige Verwaltung von Geschäftsausgaben, die Sie auf allen Schritten begleitet. Automatisierte Prozesse von der Buchung einer Geschäftsreise, über das Erstellen eines Vorschussantrags bis hin zur Abrechnung und Kostenauswertung. Mit der 360°-Lösung von Expensya können Sie ganz einfach virtuelle Kreditkarten erstellen und diese unternehmensweit zum Bezahlen verwenden. Mit Expensya entscheiden Sie sich für eine Ausgabenverwaltung, die sich skalierbar an Ihre Anforderungen anpassen kann und Sie und Ihre Mitarbeitenden optimal unterstützt.

Gesteigerte Produktivität mit Expensya

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.